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Kaufnebenkosten in Bayern: Was du beim Immobilienkauf einplanen musst

Lukas Sommer

Lukas Sommer · 30. September 2026 · 5 Min. Lesezeit

Kaufnebenkosten in Bayern: Was du beim Immobilienkauf einplanen musst

Beim Kauf einer Immobilie zahlst du nicht nur den Kaufpreis, sondern auch die sogenannten Kaufnebenkosten. Sie machen in Bayern schnell 5 bis 8 Prozent des Kaufpreises aus – und müssen in der Regel aus Eigenkapital bezahlt werden. Hier bekommst du einen Überblick, welche Kosten anfallen und womit du rechnen solltest.

1. Grunderwerbsteuer: 3,5 %

Die Grunderwerbsteuer fällt bei jedem Immobilienkauf an. In Bayern liegt der Steuersatz bei 3,5 % des Kaufpreises – einer der niedrigsten Sätze in Deutschland.

Beispiel: Bei einem Kaufpreis von 500.000 € beträgt die Grunderwerbsteuer 17.500 €.

Das Finanzamt schickt dir den Steuerbescheid meist einige Wochen nach dem Notartermin. Erst wenn die Steuer bezahlt ist, stellt es die Unbedenklichkeitsbescheinigung aus – und erst dann kannst du als Eigentümer ins Grundbuch eingetragen werden.

2. Notar und Grundbuch: rund 1,5 %

Der Notar beurkundet den Kaufvertrag und kümmert sich um die Abwicklung, das Grundbuchamt trägt dich als neuen Eigentümer ein. Zusammen kannst du dafür mit etwa 1,5 % des Kaufpreises rechnen.

Beispiel: Bei 500.000 € Kaufpreis sind das rund 7.500 €.

Der Notar sorgt dafür, dass der Eigentumswechsel rechtlich einwandfrei abläuft – für Käufer und Verkäufer.

3. Maklerprovision: 2,38 % inkl. MwSt.

Bei Sommer Immobilien beträgt die Provision 2 % zuzüglich 19 % MwSt., also 2,38 % des Kaufpreises – für Käufer und Verkäufer jeweils gleich hoch. Das entspricht auch dem gesetzlichen Halbteilungsgrundsatz, der beim Kauf von Wohnungen und Einfamilienhäusern gilt.

Beispiel: Bei 500.000 € Kaufpreis sind das 10.000 € zuzüglich 1.900 € MwSt., also 11.900 €.

Darin enthalten ist unsere komplette Betreuung – von der Suche nach der passenden Immobilie über Besichtigung und Verhandlung bis zur Übergabe. Kaufst du eine Neubauwohnung direkt vom Bauträger, fällt häufig gar keine Käuferprovision an; unsere aktuellen Bauträgerprojekte sind für Käufer zum Beispiel provisionsfrei.

4. Kosten für die Finanzierung

Finanzierst du den Kauf über eine Bank, kommt noch die Eintragung der Grundschuld hinzu. Dafür fallen erneut Notar- und Grundbuchgebühren an, grob 0,2 bis 0,5 % der Grundschuld. Je nach Bank und Beratung können außerdem Kosten für Wertgutachten, Finanzierungsberatung oder Steuerberatung entstehen.

Tipp: Lass dich möglichst früh zur Finanzierung beraten – dann weißt du genau, wie viel Eigenkapital du für die Nebenkosten einplanen musst.

Die Kaufnebenkosten im Überblick

KostenartAnteil am KaufpreisBei 500.000 €
Grunderwerbsteuer3,5 %17.500 €
Notar & Grundbuchca. 1,5 %ca. 7.500 €
Maklerprovision (Käufer)2,38 % inkl. MwSt.11.900 €
Gesamtca. 7,38 %ca. 36.900 €

Lassen sich Kaufnebenkosten senken?

Ein paar Stellschrauben gibt es:

  • Inventar separat ausweisen: Verkauft der Verkäufer zum Beispiel eine Einbauküche mit, kann ihr Wert im Kaufvertrag gesondert aufgeführt werden – dafür fällt keine Grunderwerbsteuer an. Der Wert muss aber realistisch sein, das Finanzamt prüft das.
  • Provisionsfreie Neubauprojekte: Beim Kauf direkt vom Bauträger entfällt häufig die Käuferprovision.
  • Frühzeitig planen: Wer die Nebenkosten von Anfang an einrechnet, vermeidet böse Überraschungen bei der Finanzierung.

Warum Sommer Immobilien?

Wir begleiten dich durch den gesamten Kaufprozess und rechnen die Kaufnebenkosten für deine Wunschimmobilie gerne transparent mit dir durch – damit du genau weißt, was auf dich zukommt.

Stand: September 2026. Alle Angaben sind Richtwerte ohne Gewähr und ersetzen keine Steuer- oder Rechtsberatung. Notar- und Grundbuchkosten richten sich nach dem Gerichts- und Notarkostengesetz und hängen vom Einzelfall ab.

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Wir beraten dich gerne persönlich und unverbindlich.

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